1.Shiosai-Brücke | ||||||
Die Shiosai-Brücke (japanisch 潮騒橋 Shiosai-bashi) führt einen Geh- und Radweg am Strand von Kakegawa in der Präfektur Shizuoka in Japan über den Fluss Kiku (Kiku-gawa). Sie ist eine der wenigen Spannbandbrücken mit aufgeständertem und horizontalem Fahrbahnträger und in ihrer Art die längste weltweit. Sie ist 232 m lang und hat vier Felder mit Spannweiten von 55 + 61 + 61 + 55 m. Sie ist 4,4 m breit mit einem 3,0 m breiten Geh- und Radweg zwischen den Geländern. Ihr Überbau besteht weitgehend aus Leichtbeton.[1] | ||||||
2.Hōrai-Brücke | ||||||
Die Hōrai-Brücke (japanisch 蓬萊橋) ist eine hölzerne Fußgängerbrücke über den Fluss Ōi im Ort Shimada in der Präfektur Shizuoka auf der Insel Honshū in Japan. Die 1879 gebaute Pfahljochbrücke ist 897,42 m lang und 2,7 m breit und damit eine der längsten Holzbrücken der Welt.[1][2] Sie steht auf der Tōkaidō genannten Post- und Handelsstraße, die in der Edo-Zeit (1603–1868) den Regierungssitz des Tokugawa-Shogunats Edo (das heutige Tokio) mit der kaiserlichen Hauptstadt Kyōto verband. Das Tokugawa-Shōgunat verbot jedoch aus Sicherheitsgründen den Bau von Brücken über bedeutende Flüsse. Im Falle des Ōi waren sogar Fähren nicht erlaubt, so dass Reisende den Fluss entweder zu Pferd oder auf Schultern getragenen Sänften überqueren mussten. Aus diesem Grund konnten dort Brücken erst zu Beginn der Meiji-Zeit (1868–1912) errichtet werden. | ||||||
3.Hamana-Brücke | ||||||
Die Hamana-Brücke (japanisch 浜名大橋) führt den Hamana By-pass der Nationalstraße 1 über den Ausgang des Hamana-Sees zum Pazifik. Sie steht bei Hamamatsu in der Präfektur Shizuoka auf Honshu, der Hauptinsel von Japan. Die Brücke hat zwei Fahrspuren mit einem schmalen Sicherheitsstreifen in jeder Richtung, die in der Mitte durch Leitplanken getrennt und außen durch eine Betonschutzwand gesichert sind. |